Operation gelungen
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Ich habe soeben ganz spontan Wordpress aktualisiert. Ist zwar keine große Sache und ich hatte das ja auch schon bei meinem anderen Blog gemacht, aber bei mir artet das doch jedes Mal in eine Zitterpartie aus. Ich bin überrascht, dass alles noch einwandfrei läuft und dass sogar alle Plugins noch wunderbar funktionieren. Das hat nicht immer so gut geklappt. Yay! :laugh:




Ich bin wieder da
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Hat mich wer vermisst? Nach fast 3 Monaten Funkstille sollte ich mich was schämen. Aber ich tu’s nicht. Denn ich habe anderswo gebloggt, nämlich hier, auf meinem Gruppenblog über Computerspiele und bei Livejournal, wo ich schon seit Jahren aktiv dabei bin. Nur das kleine, arme Antithese-Blog habe ich vernachlässigt. Hach ja.

Es gab auch nicht sonderlich viel zu berichten, keine herausragenden Erlebnisse und keine tiefgreifenden Gedankengänge, die es meiner Ansicht nach wert gewesen wären, festgehalten zu werden. Vielleicht ein paar Fotos, aber sonst… nun ja. So ist das nun mal wenn man zwischen Schule und Studium schwebt und zu faul ist, sich einen Nebenjob zu suchen weil man ja die viele freie Zeit genießen möchte (so viel Freizeit werde ich wohl nie mehr haben).
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Murphy und ich
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Hach ja, der gute, alte Murphy mit seinem Gesetz, dass alles, was schiefgehen kann, auch schiefgehen wird. Wir kennen es ja alle, der eine mehr, der andere weniger. Ich natürlich scheine Ereignisse, die auf Murphys Gesetz basieren, geradezu magisch anzuziehen.

So geschah es vor etwa 1 1/2 Stunden als ich die Schule nach erfolgreichen mündlichen Prüfungen in Englisch und Deutsch verließ um mir an der Straßenbahnhaltestelle eine Fahrkarte nach Hause zu kaufen. Anmerkung: Ich fahre mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof und dann mit dem Zug in mein Kaff (so ca. 25.000 Einwohner). Züge fahren vor 12 Uhr nur jede Stunde, ansonsten alle halbe Stunde - naja, meistens jedenfalls. Normalerweise habe ich übrigens eine tolle Monats- oder Wochenkarte und muss keine Fahrkarte am Automaten kaufen. Aber für einen Tag (oder weniger als fünf, mal so gesagt) lohnt es sich ja nicht, eine 25€ teure Wochenkarte zu kaufen. Und ja, das sind schon Schülerpreise. :devil:
Wie gesagt, ich wollte mir also eine Fahrkarte kaufen. Morgens hatte ich mein restliches Kleingeld schon für die Hinfahrt verbraten, also wollte ich mutig mit einem 20€-Schein die Reise antreten. Fehlanzeige. Kein Wechselgeld, der Schein wird postwendend wieder ausgespuckt. Ein prüfender Blick in den Geldbeutel verrät mir, dass ich außer 2€ und zwei 20€-Scheinen kein Geld mehr bei mir habe. Verdammt! Normalerweise habe ich immer mindestens einen 10er dabei, aus genau DIESEM Grund. Aber dem ist nicht so. Und da kommt auch schon die Bahn…
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Stöckchen: Meine Macken
stockchen-meine-macken

Juhuu, mein allererstes Stöckchen, zugeworfen von der lieben Sari.

Die Regeln
1. Setze einen Link zu der Person, die dir das Stöckchen zugeworfen hat.
2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog.
3. Erzähle von dir 6 unwichtige Dinge/Macken/Gewohnheiten.
4. Gib das Stöckchen am Ende deiner 6 Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter.

Meine Macken

1. Ich kann an keinem Spiegel bzw. an keiner spiegelnden Fläche vorbeilaufen, ohne mich kurz darin zu begutachten. Das können z.b. Autoscheiben sein oder auch Glastüren oder sonst irgendwas. Diese Macke habe ich schon jahrelang und sie nervt mich, aber es fast wie ein Zwang und ich werde sie nicht los. Vor allem ist es eine paradoxe Macke, denn eigentlich finde ich mich jetzt nicht übermäßig toll oder bin dermaßen eitel, dass ich mein Aussehen ständig kontrolliere. Ich schminke mich ja noch nicht mal. Von daher eine Macke, die sich mir nicht ganz erschließt. :angry:

2. Wenn ich mit jemandem, egal wem, unterwegs bin, so muss die Person immer links von mir laufen. Anders herum fühlt es sich merkwürdig an. Das liegt daran, dass meine beste Freundin und ich etwa fünf Jahre lang gemeinsam zur Schule gelaufen sind und wir genau diese “Laufordnung” hatten. Wenn ich dann links von ihr lief, fand sie das störend (und umgekehrt) und wenn es mal passierte, dann wechselten wir automatisch die Seiten. :lol:
Und das hat sich bis heute so gehalten.

3. Wenn ich nach Hause komme, ziehe ich mich sofort um. Egal wie bequem meine Klamotten auch gewesen sind, wenn ich sie vorher den ganzen Tag anhatte, fühlen sie sich schwer an und ich habe das Gefühl, sie würden mich zu Boden ziehen. Also trage ich daheim meistens Gammelklamotten wie Jogginganzüge und so ein Zeug. Wenn ich dann natürlich aus dem Haus gehe, ziehe ich mich wieder um, aber sobald ich von der Schule/Arbeit daheim bin, ziehe ich mich um. Kommt wahrscheinlich auch noch aus Kindertagen. Da hat meine Mutter mich immer umgezogen (Spielklamotten, die dreckig werden konnten :wink: ) und ich hab das wohl so verinnerlicht, dass ich das heute auch noch mache.

4. Von Zeit zu Zeit kaue ich Fingernägel. Schon seit 20 Jahren habe ich diese nervige Angewohnheit und obwohl es mir hin und wieder gelungen ist, es mehrere Jahre lang sein zu lassen (aktuell bin ich seit letztem November “clean”), habe ich doch meistens irgendwann wieder angefangen.

5. Wann immer es möglich ist (also nicht unbedingt im Restaurant oder wenn ich irgendwo zu Besuch bin :angry: ) trinke ich nur aus der Flasche und nicht aus dem Glas. Zum einen macht das weniger Spülarbeit, da ich kaum Gläser verbrauche, zum anderen ist es einfach bequemer, irgendwie. Wenn ich dauernd nachgießen müsste, würde ich das Trinken wahrscheinlich vergessen.
Ob das jetzt merkwürdig ist oder nicht, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass mein Freund ein bisschen verwundert ob dieser Angewohnheit war als wir uns noch nicht so lange kannten. :surprised:

6. Obwohl ich Rechtshänder bin, halte ich das Messer immer in der linken Hand und schneide auch mein Essen damit. Bis vor kurzem (!) dachte ich, das sei normal, bis mich meine Mutter mal darauf ansprach und meinte, ich sollte es zum Spaß doch mal “richtigherum” versuchen. Nun ja, es klappte natürlich nicht. Mit dem Messer in der rechten Hand kann ich nichts schneiden.
Das kommt wahrscheinlich daher, dass mein Vater Linkshänder ist und Messer und Gabel genauso hält wie ich. :wink:
Das Stöckchen gebe ich nicht weiter, ich kenne ja gar nicht so viele Leute :sad: - und die, die ich kenne, sind schon von Sari mit Stöckchen beworfen worden. :blush:




Mein Chaoskater

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Nici fordert in ihrer Blogparade dazu auf, unser Haustier zu präsentieren. Zwar habe ich für meinen Chaoskater schon eine komplette Unterseite eingerichtet, doch ich möchte auch gerne an der Blogparade teilnehmen, weshalb hier also noch einmal ein eigener Blogeintrag erscheint. Und man kann ja nie genug über Katzen schreiben. :jumpy:

Das hier ist also Shiro, ein schwarzer Persermix-Kater - zumindest laut ehemaligem Besitzer. Wo er genau Perser sein soll, erschließt sich mir nicht so ganz - er hat nur halblanges Fell und sieht vom Gesicht her nicht im Geringsten nach Perserkater aus. Und welche Rasse hier noch vertreten ist, weiß ich auch nicht. Sei’s drum, Shiro ist ein absoluter Traumkater, egal ob Rassekatze oder nicht.
Der nun etwa einjährige Kater kam genau am 22. Juli 2007 zu mir bzw. ich kam zu ihm, denn ich musste ihn ca. 50km von hier entfernt abholen. Ich war auf ihn über eine Zeitungsannonce aufmerksam geworden, die in etwa lautete “Katze schwarz, 14 Wochen alt kostenlos abzugeben”. Ich rief erst einmal dort an und der Besitzer schien froh zu sein, dass sich jemand meldete. Ich vereinbarte einen “Termin” und besuchte den Herrn dann gegen Abend, gemeinsam mit meinem Freund - alleine wollte ich da nicht hin. Nachdem ich das kleine, schwarze Katerchen (und keine Katze wie es in der Anzeige lautete) begutachtet und für gesund und munter befunden hatte, steckten wir ihn in die Katzenkiste und nahmen in mit nach Hause. Der ehemalige besitzer wollte wirklich kein Geld.  :gasp:

Noch auf der Heimfahrt überlegten wir beide uns einen Namen. Mein Freund fand Azrael toll, ich hingegen hatte den Namen “Shiro” schon im Kopf als ich den schwarzen Traumkater zum ersten Mal angesehen hatte. Und Shiro wurde es letztendlich auch. Der Name stammt eigentlich vom Endgegner des Spiels “Guild Wars - Factions” und ist schon irgendwie japanisch, denn das Wort “shiro(i)” bedeutet “weiß” (die Farbe). Doch so genau wusste ich das damals nicht mit dem Japanischen und auch wenn der Name vielleicht nicht zu seinem Fell passt, so finde ich, dass er aussieht wie ein Shiro. :yes:

Shiro ist ein wahrer Kuschelkater. Ich habe eine relativ große Wohnung und dennoch kommt er ständig zu mir und möchte kuscheln. Er schnurrt sich morgens über mein ganzes Bett bis er vor meinem Gesicht sitzen bleibt und anfängt zu maunzen. Wenn ich dann noch stundenlang weiterschlafe, legt er sich manchmal sogar noch neben mich und schnurrt mich in den Schlaf. Manchmal hat er aber keine Lust und fängt an, nach meinen Füßen zu schnappen und daran herumzuknabbern.
Er ist sehr anhänglich und treu und mag laute, hektische Menschen nicht - obwohl er selbst manchmal hyperaktiv wird und wie besessen hin- und her rennt. Wenn er Hunger hat, maunzt er kläglich und wenn man ihm das “falsche” Futter gibt, guckt er einen nur bettelnd an. Fisch mag er nämlich nicht.
Im Gegensatz zu manch anderen Artgenossen ist Shiro auch sehr kommunikativ, er “erzählt” viel in allen möglichen Katzenlauten (was unglaublich süß ist). Außerdem liebt er Wasser. Fast jedes Mal wenn ich aus der Dusche steige, hüpft er fröhlich hinein und “gräbt” im gerade abfließenden Wasser herum.  :lol:

Shiro ist genau die Art von Katze, die ich immer gewollt habe. Kuschelig, verschmust und chaotisch. Fast ein bisschen wie ich selbst. :silent:




Das tollste Handy der Welt
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Ach, es ist mir so schwer gefallen, es die letzten fünf Tage nicht zu erwähnen - ich wollte nämlich erst abwarten bis es endgültig hier ist und dann einen solchen Eintrag verfassen. Ich habe mir nämlich ein neues Handy gekauft. Bei ebay. Aus China. Böse böse, ich weiß. Aber beim Anblick dieses Prachtstücks konnte ich mich nicht beherrschen. Zwar rang ich noch mit meiner Vernunft, weil ich ja nun wirklich nicht so viel Versandkosten bezahlen wollte und am Ende vielleicht noch von dubiosen Verkäufern übers Ohr gehauen werden könnte… doch mein verliebtes Herz siegte über meinen Verstand und ich bestellte mir

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Ein Hello Kitty Handy! :omg: :omg: :tongue: :gasp: :jumpy:

Eigentlich hatte ich mir geschworen, niemals ein anderes Handy mehr zu besitzen als ein Klapphandy. Und eigentlich wollte ich ja ursprünglich aufs iPhone hin sparen - vielleicht in zwei, drei Jahren wenn es billiger werden sollte. Aber dann verliebte ich mich in ein Hello Kitty Handy und nun habe ich eines. Natürlich kein Original, das hätte ich nicht für so wenig Geld bekommen. Aber egal, es ist hier, es läuft (fast) perfekt, hat einen Touchscreen und ist einfach nur supersüß. :jumpy:




Chaoskater
chaoskater

…hat wieder zugeschlagen. Nachdem ich gestern Nacht bis ca halb drei mit meiner PSP im Bett lag und mit “Untold Legends” beschäftigt war bis ich irgendwann müde wurde, gab es heute früh um kurz nach sieben Uhr ein böses Erwachen.

Ich schlief noch tief und fest als als plötzlich einen lauten Schlag tat (ehrlich, ich dachte irgendwo hätte der Blitz eingeschlagen). Ich saß senkrecht im Bett, pures Adrenalin strömte durch meine Adern und nachdem ich mich von meinem Schrecken erholt hatte, stand ich auf um nachzusehen, was denn eigentlich passiert war. Dass es sich um eine Tasse oder einen Teller handeln musste, war mir ja fast schon klar. Mein Chaoskater räumt ja mit Vorliebe Geschirr von der Arbeitsplatte. :drop:

Ich schlurfte also in die Küche, doch da war alles in Ordnung. Alle Teller noch heil, die Spülmaschine noch voll. Dann schaute ich hier im PC-Raum nach, aber auch dort war alles okay unordentlich wie immer. Ich wollte mich schon wieder ins Bett legen als mein Blick in mein Wohnzimmer fiel. :gasp: :gasp:

Aber seht selbst

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Der Kaktus stand noch nicht mal mehr auf der Fensterbank! Ich hatte ihn extra auf den riesigen Wohnzimmerschrank gestellt, damit Shiro nicht drankommt. Nun ja, offensichtlich ist es ihm doch gelungen und da hatte ich nun die Bescherung. An Schlaf war sowieso nicht mehr zu denken, also stand ich auf und räumte erst einmal auf. Man sieht ja, wie viele Scherben da rumliegen - nicht, dass der Kleine sich die Pfoten verletzt. :blank:




Todesschnitzel
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Gestern Abend waren die Jungs von der MKB (und ich natürlich auch) in einem Restaurant in Pfungstadt und haben dort gigantische Schnitzel verdrückt. Und wenn ich gigantisch sage, dann meine ich das auch so :gasp: .

Auch wenn ich gegen fettes Essen bin und mich eigentlich gesund und vor allem ausgewogen ernähre, hätte zwar auch einen Salat mit Putenstreifen essen können. Aber um ehrlich zu sein, ich habe seit Jahren kein Schnitzel mehr verdrückt und ich habe mich tierisch darauf gefreut, endlich wieder ein Wiener Schnitzel essen zu dürfen - auch wenn ich zwischen gut 26 Schnitzelvariationen (mit verschiedenen Soßen) hätte wählen können, ich wollte ein ganz normales Wiener Schnitzel mit Pommes. Und das bekam ich dann auch.

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(Mein Schnitzel)

Zunächst dachten einige der Anwesenden, dass es sich bei diesem Ding um ein XXL-Schnitzel handelt (ja, die gab es auch!), wurden dann aber eines besseres belehrt, nachdem die Bedienung einen riesigen Teller an den Tisch brachte, auf dem sich wirklich ein XXL-Schnitzel befand. Nun ja. Diejenigen, die bestellt hatten, begannen hysterisch zu lachen. Kein Wunder wenn man bedenkt, dass XXL gut doppelt so groß war wie das “normale” Schnitzel.

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(XXL)

Von den XXL-Essern hat übrigens keiner seine Portion geschafft. Ich hingegen habe erstaunlicherweise fast mein ganzes Schnitzel geschafft - etwa 500g Fleisch müssten das gewesen sein. Ich habe absolut keine Ahnung wie ich das geschafft habe :gasp: , denn ich schaffe normalerweise nicht mal eine ganze Pizza (also normal groß, 26 - 28cm Durchmesser meine ich), auch wenn ich so aussehe, als würde ich jeden Tag gigantische Protionen verdrücken (mit meinen 99kg :sad: ). Am Ende blieb noch ein winziges Stückchen Fleisch auf meinem Teller, das partout nicht mehr in meinen Magen passen wollte. Hätte ich weitergegessen wäre mir schlecht geworden, also habe ich aufgehört.

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Stolz bin ich natürlich nicht auf diese Völlerei, aber es hat lecker geschmeckt und für die nächsten Jahre habe ich genug von Schnitzeln - zumal ich sonst eigentlich auch kein Schweinefleisch esse, weil ichs eklig finde. Nun ja.
Nach dem gestrigen Abend war es also auch kein Wunder, dass die Waage heute 99.2kg anzeigte, obwohl ich mich letzte Woche durchgehend normal ernährt und immernoch ziemlich wenig gegessen habe. Seit 5 Wochen mache ich nun “Diät” (naja ich weiß nicht wie ich es sonst nennen soll, ist ja eigentlich keine Diät) und noch immer tut sich nichts, trotz höherer Thyroxindosis. Aber vielleicht hätte ich letzte Woche auch einfach mal Sport machen sollen. Den habe ich nämlich weggelassen, weil es mir auf Grund der Hitze hier nicht wirklich gut genug ging, um mein Programm durchzuziehen. Ja ja, alles Ausreden.
Dennoch, 1kg in 5 Wochen ist nicht normal. Danke, liebe Schilddrüse. :devil:




So viel dazu
so-viel-dazu

Eigentlich wollte ich ja zumindest jeden zweiten Tag hier bloggen - nun ja, der letzte Eintrag ist vom 24. Mai. Soviel also dazu. :drop:
Diese Woche hatte ich wieder Schule, was meine “Blog-Unlust” erklären könnte, aber der Grund liegt einfach darin, dass mein Leben derzeit ein wenig ereignislos ist. Und ich möchte eigentlich nicht jeden Tag darüber schreiben, was ich denn so alles unternommen habe und so ein Zeug.

Sei’s drum, ich hatte also wieder Schule, was eigentlich ein Witz war, denn die Prüfungen (Fachabitur) sind alle gelaufen und erst heute war die offizielle Bekanntgabe der Noten. Man kann sich also vorstellen, dass täglich nur etwa fünf von fünfzehn Schülern anwesend waren - ich habe mir lediglich erlaubt, den Dienstag zu schwänzen. Heute war ich dann aber ganz brav zur ersten Stunde anwesend, habe meine Bücher abgegeben, mein vorläufiges Zeugnis entgegengenommen und mich für die mündliche Prüfung jeweils in Englisch und Deutsch gemeldet. Ich hätte dann doch gerne meine 1 in Englisch und die 2 in Deutsch. :angry:

Nun ist das Schuljahr also vorbei und es ging so rasend schnell. Ende August 2007 bis Juni 2008 und ich habe meine Fachhochschulreife in Wirtschaftsinformatik.

Nächste Woche ist dann lernen angesagt, zumindest für Deutsch muss ich mich nochmal mit “Nathan der Weise” beschäftigen (langweilig!), in Englisch darf ich mir die Themen frei wählen, als rein theoretisch könnte ich über Fotografie erzählen oder über Computerspiele. :lol: Doch, ernsthaft. Ich habe die Lehrerin vielleicht dumm angeschaut als sie mir sagte, die Themen könne ich mir aussuchen.

Aber zunächst einmal freue ich mich auf morgen, denn da heiratet meine beste (und einzige) Freundin. Ganz spontan übrigens, vor etwa vier Wochen hat ihr Liebster erst den Termin vereinbart. :gasp:
Allerdings wird es keine gigantische Traumhochzeit mit weißem Kleid und allem drum und dran. Die beiden wollen eine schlichte Zeremonie und haben auch nur wenige Leute eingeladen. Ich bin mal gespannt, ob sie ein Kleid trägt - und wie es aussieht. Und ich werde natürlich Fotos machen. Hach, ich glaube ich bin aufgeregter, als sie. :jumpy:




Verrücktes Japan
verrucktes-japan

Neulich stieß ich eher zufällig auf die 80er Jahre J-Pop Gruppe “Onyanko Club“, die sage und schreibe aus letztendlich nicht weniger als 50 weiblichen Mitgliedern im Alter von ca. 15 bis 17 Jahren bestand. Nun ist das an und für sich nichts weiter besonderes, außer vielleicht die gigantische Anzahl an Sängerinnen. Die Musik ist poppig süß und sehr eingängig und ich habe nach nur einmaligem Hören schon zwei, drei Songs vor mich hin gesummt - ohne natürlich zu wissen, was sie denn bedeuten, denn so gut ist mein Japanisch dann doch nicht.
Der absolute Ohrwurmsong “Sailor-Fuku o Nugasanaide” hat es mir jedenfalls besonders angetan und so habe ich ein bisschen gegoogelt… und dann gelesen… und dann konnte ich ob der entdeckten englischen Übersetzung nur noch den Kopf schütteln. “Sailor-Fuku o Nugasanaide” heißt nichts anderes als “Bitte zieh mir nicht die Schul-Uniform aus” . Der Song handelt von (einem? mehreren?) Mädchen, die keinerlei sexuelle Erfahrungen haben, aber dann doch unbedingt mal wollen, weil sie ja so schrecklich jungfräulich sind. Äh? WTF? Und das singen Teenager, fröhlich in die Kamera lächelnd und auf der Bühne in Formation tanzend daher.
Es geht aber noch “besser”. Andere, ebenfalls prekäre Songs wären “Otto Chikan” und “Oyoshi ni Natte ne TEACHER”. Der erste Titel handelt von sexueller Belästigung in öffentlichen Verkehrsmitteln (sic!), der zweite heißt übersetzt “Hör bitte auf, (Herr) Lehrer!” wobei laut neomarxisme “o-yoshi ni natte” eine nicht wirklich ernst gemeinte Form von “Hör auf!” darstellen soll. :omg:
Schön und gut, es ist 20 Jahre her, dass diese kleinen Teenager über diese Themen gesungen haben, aber es will mir nicht in den Kopf, dass es sowas Verrücktes überhaupt gibt. Man könnte sagen: Okay, ist halt Japan. Aber das sind irgendwie keine Themen, über die man sich in lustigen Popsongs auslassen sollte. :drop:

Wer mal schauen möchte, ich hab hier das Video zu dem (wenn man den Text nicht versteht) wirklich tollen “Sailor-Fuku”-Song auf youtube entdeckt - in schlechter Qualität, aber denkt dran, das waren die 80er.


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